Kleines Tutorial zum Thema externe Rufumleitungen bei Telefonanschlüssen der Deutschen Telekom.
Zuletzt erlebt bei einem Kunden: Nach etwa 20 Sek. anklingeln des Endgeräts vom Kunden erhielt der Kunde immer den Hinweis das die Rufnummer unbekannt sei. Zuerst dachte ich an eine TK-Anlagen-seitige Rufumleitung, in diesem Fall eine Eumex 800: - Diese lässt sich i. d. R. mit einem Tonwahl-fähigen Telefon über folgende Schritte deaktivieren: 1.) Zuerst abnehmen. 2.) Bei direkter Amtsholung die R-Taste oder ** auf der Tastatur eintippen 3.) #-Taste drücken. 4.) 6 1 eingeben. 5.) Zum Schluss nochmals die #-Taste tippen. 6.) Man sollte nun einen Quittungston hören anschließen kann man auflegen.
Bei ISDN-Anschlüssen In diesem Fall war es nicht des Rätsels Lösung. Der Kunde hatte vor einiger Zeit einen kompletten Ausfall seines TK-Anschlusses sodass er eine AWS (Anrufweiterschaltung) bei Nichtmelden Vermittlungsstellen-seitig einrichten lies, die dann aber nie wieder entfernt wurde.
Um die AWS zu deaktivieren nimmt man am besten ein ISDN-Telefon und schließt es direkt am NTBA an (sonst filtert evtl. die TK-Anlage die nachfolgenden Codes). Das Telefon sollte die Keypad-Funktion unterstützen.
1.) Nehmen Sie ab. 2.) #-Taste drücken. 3.) 2 1 3 eingeben. 4.) *-Taste drücken. 5.) Geben Sie die externe MSN des betroffenen Anschlusses ein (externe MSN = Ihre Telefonnummer ohne Vorwahl) 6.) #-Taste drücken. 7.) Eine Stimme am anderen Ende teilt Ihnen mit das dieses Merkmal deaktiviert wurde. 8.) Legen Sie auf
Bei analogen Telefonanschlüssen 1.) Nehmen Sie ab. 2.) #-Taste drücken 3.) 6 1 eingeben 4.) #-Taste drücken 5.) Sie erhalten einen Quittungston oder die Ansage, dass das Dienstmerkmal deaktiviert ist. Sie können nun Auflegen.
Nochmal in kurz: Abheben - # - 6 1 - # - Auflegen
Über den Autor
Thomas Windscheif arbeitet bei excITe Consulting und ist langjähriger Berater im Bereich IT-Infrastruktur und Groupware. Sowohl Kleinunternehmen z. B. im Handwerk als auch der größere fertigende Mittelstand gehören zu seinem Projektumfeld. Im Wesentlichen gehören die Planung von Infrastruktur-Migrationen, Cloud-Lösungen (Microsoft 365), Groupware-Umgebungen (z. B. Exchange) und deren Umsetzung zu seinen Aufgaben. Insbesondere im Umfeld hybrider Identitätsumgebungen mit Entra Connect und den Möglichkeiten zur Härtung der IT-Landschaft konnte er in vielen Projekten Erfahrungen sammeln. Neues begeistert ihn aber ebenso und so unterstützt Thomas Windscheif auch bei themenfremden IT-Systemen, überall da wo er helfen kann.
Sein Ziel: Die Mehrwerte der heutigen IT-Lösungen für einfacheres und modernes Arbeiten beim Kunden einbringen.
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